Leanring by doing, heute: Nähen

7 Sep

Hallo zusammen,

wir hatten damals in der 5. Klasse ja noch das Glück (ich weiß, nicht alle nennen es „Glück“) das Nähen zu lernen. Eigentlich dachte ich, dass davon nicht sonderlich viel hängen geblieben ist, aber ich wurde eines Besseren belehrt (könnte dank unserer Näh-begeisterten Großmutter auch in der Familie liegen).

Aber von vorne: Besagte Großmutter hat vor kurzem eine alte, sehr sehr schicke Anker RZ (von ca. 1950) mit Tretantrieb geschenkt bekommen … sehr gut erhalten, mit sämtlichen Zubehör (sogar einer Bedienungsanleitung… war wohlgemerkt die erste die ich in meinem Leben gelesen habe) und auf den ersten Blick funktionsfähig. Omi selbst braucht sie allerdings nicht. Und irgendwie hat mich dieses schicke Ding dazu motiviert mich wieder mit dem Nähen auseinanderzusetzen (hatte ich bisher noch gar nicht richtig).

Und da Nähen lernen auf einer alten Maschine ohne elektrischen Antrieb, die möglicherweise nicht mal richtig funktioniert vielleicht etwas viel des Guten ist, habe ich mir eine einfache Toyota SUPERJ26 bestellt. Hauptsächlich aufgrund der super Bewertungen auf Amazon und von Testberichten. Kennt diese Maschine vielleicht jemand? Oder hat sogar Erfahrungen damit?

Samstag früh hat sie dann der liebe Postbote gebracht und ich hab sie gleich ausprobiert (dank Platzmangel steht sie momentan noch auf meinem Schreibtisch).

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Und tatsächlich – ich hatte noch mehr in Erinnerung als ich dachte. Nachdem ich endlich rausgefunden hatte, welcher Faden wie, wo eingefädelt wird, habe ich mich gleich mal probehalber an eine Mütze aus Jersey gemacht. Ich hatte aber auch eine suuuuuuper Youtube-Anleitung von alive4fashion 🙂

Klar – das ein oder andere Mal hab ich mich verhaspelt, der Schnitt ist etwas klein geraten und die Nähte sind teilweise auch eeeetwas schief – aber: man erkennt dass es eine Mütze ist und das ist für das Probeprojekt ja die Hauptsache, oder? 😀

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderbaren Wochenstart,

eure Hanni

Beeren-Buttercreme-Torte … meine neue Lieblingstorte

4 Sep

Hallo ihr Lieben,

jetzt habe ich hier schon wirklich lange nichts mehr geschrieben, was nicht zuletzt dem Fernstudium und der vielen Arbeit in letzter Zeit geschuldet war. Aber ich habe mir fest vorgenommen hier jetzt wieder ein bisschen aktiver zu werden.

Und den Auftackt macht meine neue Lieblings-Torte: Eine Beeren-Buttercreme-Torte 🙂

Nicht nur weil sie echt lecker schmeckt, sondern auch weil sie so schön einfach zu machen ist, und trotzdem nach was aussieht.

DSC_0407Ich habe die Torte für eine gute Freundin zur Hochzeit gebacken und habe eine Torte gebraucht, die nicht all zu viel Zeit frisst.

Das schöne an der Beeren-Buttercreme ist, dass sie herrlich sommerlich und frisch schmeckt und nicht so schwer, wie eine Sahnetorte und nicht so süß wie viele andere Schoko- oder sonstige Torten ist. Was nicht heißt, dass sie deswegen tatsächlich leichter ist oder weniger Kalorien hat 😛

Für den Boden habe ich mich für eine Art Biscuit-Boden mit Fanta entschieden. Durch die Fanta war er sehr locker und saftig.

Gebacken in einer normalen Springform, mit der „Isoliermethode“. Vielleicht habt ihr davon schon mal gehört … das macht man, damit der Boden im Ofen gleichmäßig hochgeht und in der Mitte nicht höher wird. Dazu wickelt man nasses Zewa in Alufolie ein und legt das um die Springform. Leider habe ich keine Fotos gemacht, das hat auf jeden Fall sehr gut funktioniert. Wenn ich so nochmal einen Boden backe, werde ich mal Fotos machen. 😉

Für die Crème habe ich ein 3/4 Kilo Beeren (je nach Geschmack, ich habe zwei Teile Erdbeeren und einen Teil Brombeeren genommen) im Thermomix auftauen lassen und ganz fein püriert. Aus den Beeren habe ich mit einem Vanillepudding-Pulver nach Anleitung einen Pudding gekocht. Also nach der Anleitung auf der Pudding-Tüte wird ein Pudding gekocht, nur wird die Milch einfach durch die pürierten Beeren ersetzt. Etwas Zucker dazu und abkühlen lassen.

Dann habe ich 750g weiche Butter so lange geschlagen bis sie weiß-cremig geworden ist und habe den Beerenpudding darunter gerührt. Das ganze (am besten über Nacht) in den Kühlschrank. Am nächsten Tag war die Crème STEINHART (wie kalte Butter eben). Ich hab erst einen Schreck bekommen, aber in einem warmen Wasserbad hat sie sich wieder gut aufschlagen lassen.

Den Boden habe ich dann in 3 Scheiben geschnitten und zwei der entstandenen Böden mit Kirschwasser getränkt und mit Buttercreme bestrichen.

Die komplette Torte habe ich auch noch mal mit einer Schicht Buttercreme bestrichen, damit die Rosen besser haften, das muss aber nicht sehr ordentlich sein. Mit einer Sterntülle habe ich die „Rosen“ dann in einfachen „Kreisbewegungen“ aufgespritzt und hinterher noch Zuckerkügelchen draufgestreut.

Und schon ist sie fertig 🙂

Jetzt wünsche ich euch aber erstmal ein schönes Wochenende 🙂

Bis bald,

Hanni

Weihnachts-Sterne aus Nespresso Kapseln

13 Dez

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Zugegeben bin ich ein kleiner Weihnachts-Deko-Muffel! Vor allem wenn ich all diesen rot-goldenen-Kitsch sehe, kriege ich die Krise 😛

Aber es gibt natürlich auch echt schöne, stilvolle Weihnachtsdeko.

Nichts desto trotz habe ich mich bis heute komplett um die Weihnachts-Deko gedrückt.

Seit geraumer Zeit haben wir hier eine Nespresso Kapsel-Maschine, und die Kapseln haben ja wirklich die tollsten Farben, und ich habe schon lange überlegt ob man nicht aus den schönen Kapseln noch was machen kann 😉
Jetzt ist Weihnachtsdeko drauß geworden! Genauer gesagt: Sterne!

Und so geht’s:
Nachdem ich den Kaffee aus den Kapseln raus gemacht habe, habe ich die Unterseite mit einer Schere abgeschnitten:

In die Kapsel habe ich dann 5 Zacken geschnitten und diese nach außen geklappt:

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Zwei Sterne übereinander, mit der Farbe nach außen, mit einem Band zusammenbinden:

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Und fertig 🙂

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Damit habe ich dann wohl mein Weihnachts-Deko-blingbling-Soll auch erfüllt 😉
Und Spaß machts auch 🙂

Falls euch eure Lieblings-Farben-Kapseln auch zu schade zum wegwerfen sind, viel Spaß beim basteln 😉

Schoko Crossis – Gesund, lecker und mit weniger Kohlenhydraten

3 Nov

Hallo ihr Lieben,

Weihnachten steht vor der Tür – die Tür ist zwar noch geschlossen, zugesperrt und verriegelt – aber Weihnachten wird kommen! Und damit auch Plätzchen und Kekse in Hülle und Fülle.

Um sich den Winter über nicht sinnlos mit all den Zucker-Bomben zuschlichten zu müssen, hab ich am Wochenende mal bissle experimentiert – mit Erfolg würde ich sagen.

Es gibt natürlich verschiedenste Rezepte für Schoko-Crossis, aber üblicherweise werden sie aus Schokolade (mit Zucker), Cornflakes (mit Zucker) und am besten noch zusätzlichem Zucker gemacht.

Ich hab das ersetzt durch Haferflocken, Xucker, Vanille und Zartbitterschokolade.

Haferflocken: Enthalten keinen Zucker, dafür aber viel Eiweiß und haben weit weniger Kohlenhydrate als Cornflakes – und damit eine geringere Glylämische Last.

Xucker: Hat eine sehr geringe glykämische Last und jagt den Blutzuckerspiegel nicht hoch, ist gut für die Zähne, hat weniger Kalorien als Zucker, schmeckt aber genauso.

Zartbitterschokolade: Enthält weniger Zucker als Vollmilch-Schokolade

So wirds gemacht:

Haferflocken und Mandelstifte in einer Pfanne mit Öl oder Butter anrösten, damit sie bissle knuspriger warden.

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Die Zartbitterschokolade schmelzen und mit den Haferflocken und Mandeln vermischen.

Die Vanille (Vanilleschote, kein Zucker) unterrühren.

Nach Belieben noch mit Xucker süßen – wem die Schokolade zu bitter ist.

Mit einem Teelöffel auf Backpapier kleine Häufchen machen und ab in den Kühlschrank bis die Schokolade fest geworden ist.

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Und schon hat man Naschen fast ohne schlechtes Gewissen 😉

Der reinste Schlafzimmer-Traum

8 Okt

Manchmal beginnen neue Lebensabschnitte – und wenn das Abschnitte sind, auf die man sich freut, möchte man etwas verändern, z.B. die Dekoration eines Zimmers – kennt ihr das?

So haben meine Schwester und ich vor ein paar Wochen ihr Schlafzimmer neu gestrichen und neu dekoriert.

Thema: Pastellfarben und gold.

Also sind wir in den Baumarkt gedüst und haben drei verschiedene Pastell-Wandfarben gekauft: rosa, grün und orange.

Damit (und mit Malerkrepp und Acryl für messerscharfe Kanten) haben wir unterschiedlich dicke Streifen auf die Wand gemalt.
Und um dem Ganzen noch etwas mehr Pepp und Mädchen-Flair zu verleihen, haben wir Styropor-Zierleisten mit Schnörkeln (nach einer Grundierung) mit goldenem Sprühlack (Antik-Look) angesprüht und sie mit Montage-Kleber an die Wand geklebt.

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Die Bettwäsche haben wir bei Impressionen gefunden, sie passt dazu, als wäre sie dafür gemacht. 🙂

Da noch Sprühlack übrig war, haben wir noch einen Bilderrahmen und eine Deko-Schale damit angesprüht. Das fügt sich jetzt richtig gut in das Zimmer ein 😉

Im Möbelhaus haben wir noch verschiedene Deko gekauft, die zum Stil des Zimmers passen. Wie z.B. diesen Kerzenständer oder die kleinen runden Spiegel:

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Ein Mädels-Traum 🙂

Schönen Tag euch noch,
Hanni 🙂

Ahi Poke – Hawaiianische Vorspeise

25 Jul

Ahi Poke ist ein roher Thunfisch-Salat, der auf Hawaii gerne als Vorspeise serviert wird.
Als ich dort eine Freundin besucht hatte, gab es Poke an jeder Ecke in verschiedenen Variationen. Eine leckerer als die andere.
Vor ein paar Tagen habe ich bei Chefkoch ein Rezept entdeckt und musste gleich mal ausprobieren es selbst zu machen.

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Also habe ich mir Thunfisch besorgt (bei dem Preis hab ich allerdings erstmal geschluckt), der zum rohen Verzehr geeignet ist (in Sashimi-Qualität), Sesam-Öl, hawaiianisches Meersalz, das ich zufällig entdeckt hatte und gaaaaaanz viel Soja-Soße.
Au0erdem kommen noch Zwiebeln und Frühlingszwiebeln dazu. Man kann das Rezept eigentlich beliebig variieren, ich habe z.B. noch Sesam mit rein.
Natürlich ist das Geschmackssache, aber ich liebe die Kombination von rohem frischen Fisch (Thunfisch, Lachs) und Soja-Soße 😉

Viel Spaß beim ausprobieren 😉

Warum sind Haferflocken eigentlich so gesund?

26 Jun

Dass Porridge sehr lecker und sehr gesund ist habe ich ja schonmal geschrieben.
Aber warum sind Haferflocken eigentlich so gesund?

1)
100g Haferflocken haben zwar ca. 353 kcal … also nicht gerade wenig. Trotzdem helfen sie dabei schlank zu bleiben. Grund dafür ist der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und ihr hoher Magnesium-Anteil, welcher die Fettverbrennung fördert.

2)
Haferflocken sind super Energielieferanten. Sie enthalten (besonders für Sportler) wichtige Ballaststoffe, hochwertige Eiweiße, B-Vitamine und Mineralstoffe. Das sorgt auch für ein starkes Immunsystem und reguliert den Blutzuckerspiegel.

3)
Mit Haferflocken tut man auch was für die Schönheit 🙂 Aufgrund der B-Vitamine und Spurenelemente, wie Kupfer, Mangan und Zink tragen Haferflocken zu gesunden Haaren, reiner Haut und starker Fingernägel bei.

4)
Bei regelmäßigem Verzehr können Haferflocken Magen-Darm-Beschwerden vorbeugen.

Und so weiter und so fort 😉

Porridge, also Haferbrei gibt es bei mir mittlerweile fast jeden zweiten Tag zum Frühstück. Immer im Wechsel mit Spiegelei, Rührei und Co.! 🙂